Puerto Lagarto (Provinz Pasco, Peru)

Puerto Lagarto ist eine kleine indigene Gemeinschaft der Asháninka in der Region Pasco. Unsere Projekte vor Ort umfassen den Aufbau einer Agroforst-Kakaoplantage, die Errichtung einer Fermentier- und Trocknungsanlage, sowie Investitionen in die örtlichen Schulen. Zusammen mit unserer peruanischen Partnerorganisation Asociación Renaco, haben wir bereits viel erreicht. 

Die Projekte in Zahlen

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Kakaobäume haben wir im Zuge unserer Projekte in Puerto Lagarto gepflanzt.

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Euro wurden für die Projekte in Puerto Lagarto zum nachhaltigen Kakaoanbau investiert.

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Regenwaldbäume wurden zur Errichtung eines Agroforsts in Puerto Lagarto gepflanzt.

Projekt: Agroforst-Kakaoplantage

Worauf konzentriert sich das Projekt?

Das Projekt konzentriert sich auf den Aufbau einer nachhaltigen Agroforst-Kakaoplantage in enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Im Zuge dieses Projektes wurde auf Gemeindeland - einer ehemaligen Viehweide - ein Agroforst aufgebaut. Hier stehen Kakaobäume, neben Regenwaldbäumen, Papaya, Yucca und Bananenstauden Zusätzlich wurden die örtlichen Bauern von peruanischen Experten in ökologischen Anbaumethoden geschult.

Der Kakaoanbau

Nachhaltiger Kakaoanbau ist wichtig, da er Regenwaldzerstörung verhindert und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der Produzierenden sichert. Durch gemeinschaftlich bearbeitete Agroforstsysteme wird Artenvielfalt bewahrt, soziale Verantwortung gefördert und der globalen Kakaoindustrie mit ihren Herausforderungen wie Kinderarbeit, Abholzung und Pestizideinsatz, etwas entgegengesetzt. Aus diesem Grund unterstützt Renaco die Bauern und Bäuerinnen aus Puerto Lagarto bei Ihrem Vorhaben.

Warum ist Agroforstwirtschaft so wichtig?

Durch die Förderung von Agroforstsystemen ermöglichen wir nicht nur den Anbau von Kakao, sondern tragen auch zum Erhalt des natürlichen des Regenwaldes bei. Das ganze Jahr über können verschiedene Feldfrüchte geerntet werden und Regenwaldbäume werden angepflanzt satt abgeholzt. Unsere Bemühungen konzentrieren sich darauf Bildungsprogramme zu ökologischem Landbau und Klimaschutz zu unterstützen und den Menschen vor Ort damit Werkzeuge für unsere gemeinsame nachhaltige Zukunft zu geben.

Welche Chancen bietet dieses Projekt?

Die nachhaltige Agroforst-Kakaoplantage bietet den Menschen in Puerto Lagarto ein stabiles Einkommen, Regenwaldschutz und Klimaresilienz. Die Diversifizierung der Einkommensquellen, Schulungen und die Integration traditioneller Praktiken stärken die Gemeinschaft, bewahren die kulturelle Identität und fördern nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse. Und nicht zuletzt bedeutet das Projekt eine Perspektive für Jugendliche und kann Abwanderung verhindern.

Zukunftsausblick

Für die Zukunft gilt es den Bauern und Bäuerinnen bei Fragen und Wünschen zur Verfügung zu stehen, Schulungen sowie weitere, anknüpfende Projekte für die Gemeinschaft zu verwirklichen.

Projekt: Fermentier- und Trocknungsanlage

Worauf Konzentriert sich das Projekt?

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Das neue Verwaltungsbüro

Ein Verwaltungsbüro mit Lagerraum ist entscheidend für die effiziente Verwaltung und Organisation der nachhaltigen Agroforst-Kakaoplantage. Das Büro dient als zentraler Ort für die Koordination von Aktivitäten, Verwaltung von Ressourcen und Durchführung von Schulungen. Der Lagerraum ermöglicht die sichere Aufbewahrung von Werkzeugen, Ausrüstungen und Ernteprodukten. Dies fördert nicht nur die Effizienz der täglichen Abläufe, sondern auch die langfristige Nachhaltigkeit der Plantage. Durch die zentrale Verwaltung können Entscheidungen schneller getroffen, Ressourcen effektiver genutzt und Informationen leichter geteilt werden, was wiederum den Erfolg der nachhaltigen Kakaoanbauinitiative unterstützt. ​

Die Fermentierungsanlage

Die Fermentierungsanlage ist entscheidend, um die Qualität und den Geschmack des Kakaos zu verbessern. Durch den Fermentierungsprozess werden unangenehme Aromen reduziert, und der Kakao entwickelt die charakteristischen Geschmacksnoten. Eine präzise Kontrolle dieses Prozesses in einer Anlage ermöglicht eine konsistente Qualität, was wiederum den Zugang zu hochwertigen Märkten fördert. Zusätzlich trägt die Fermentierung zur Reduzierung von Bitterstoffen im Kakao bei und verbessert seine Verarbeitbarkeit in der Schokoladenproduktion. Damit unterstützt die Fermentierungsanlage nicht nur die Produktqualität, sondern auch die Wertschöpfung für die Bauern und die gesamte Lieferkette.

Die Trocknungsanlage

Eine Trocknungsanlage ist extrem wichtig, um den Kakao nach der Ernte effizient zu trocknen. Dies verhindert Qualitätsverluste, minimiert Schimmelbildung, fördert die Konsistenz des Endprodukts und ermöglicht eine längere Lagerung. Eine präzise Trocknung ist entscheidend für die Einhaltung von Qualitätsstandards, was sich positiv auf den Marktzugang und das Einkommen der Bauern auswirken kann. Darüber hinaus trägt eine effiziente Trocknung dazu bei, die Nachhaltigkeit des Kakaoanbaus zu verbessern, indem sie den Ressourcenverbrauch minimiert und den ökologischen Fußabdruck reduziert.

Welche Chancen bietet das Projekt?

Die Trocknungsanlage, Fermentierungsanlage und das Verwaltungsbüro bieten der kleinen indigenen Gemeinschaft in Peru vielfältige Chancen. Durch effizienten Kakaoanbau verbessert sich die Produktqualität, erleichtert den Zugang zu qualitätsorientierten Märkten und steigert das Einkommen der Gemeinschaft. Diese Wertschöpfung trägt zur nachhaltigen Wirtschaftlichkeit bei und schafft lokale Arbeitsplätze. Das Verwaltungsbüro ermöglicht die Organisation von Schulungen, fördert die Bildung und verbessert landwirtschaftliche Praktiken. Die Infrastruktur schafft eine Basis für nachhaltige Entwicklung, während das Büro als zentraler Ort für Koordination und Entscheidungsfindung dient, die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinschaft stärkt und langfristige positive Auswirkungen auf Lebensqualität und Entwicklung hat.

Zukunftausblick

Die Integration von Trocknungsanlage, Fermentierungsanlage und Verwaltungsbüro bietet eine vielversprechende Zukunft für die kleine indigene Gemeinschaft in Peru. Durch die Optimierung des Kakaoanbaus steigt die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt, was langfristig zu einer nachhaltigen Einkommensquelle führen kann. Die Schaffung von lokalen Arbeitsplätzen und die verbesserte Infrastruktur fördern die wirtschaftliche Entwicklung und stärken die soziale Struktur der Gemeinschaft. Bildungs- und Schulungsmaßnahmen tragen zur langfristigen Selbstständigkeit bei. Eine nachhaltige und umweltfreundliche Landwirtschaft fördert zudem den Erhalt natürlicher Ressourcen. Insgesamt bietet diese ganzheitliche Herangehensweise Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung, die die ökonomische, soziale und ökologische Dimension berücksichtigt und somit eine vielversprechende Zukunft für die indigene Gemeinschaft in Peru darstellt.

Projekt: Grund- und Oberschule

Inhalte des Projekts

In der Vorschule sowie der Grund- und Oberschule in Puerto Lagarto (Provinz Pasco, Peru) haben wir mit den Schülern und Lehrern folgende Projekte umgesetzt: Kauf von Büchern und Errichtung einer Schulbibliothek, Kauf von benötigtem Schulmaterial, Workshops (z.B. Wert von Bildung, Kinderrechte, Stärkung von Mädchen, Gewaltprävention in Familien, Gesunde Ernährung, Schutz vor Corona), Interkultureller Austausch über Brieffreundschaften mit deutschen Schülern, Spende: Erste Hilfe Kästen für Grund- und Oberschule. Begleitend haben wir folgende Spenden für die Dorfgemeinschaft organisiert: Notfallversorgung nach Überschwemmungen 2018, Material für die Kooperative Kunsthandwerk aus Puerto Lagarto (Stoffe, Fäden, Nadeln), Medikamente und medizinisches Material für die Krankenstation

Bald verfügbar

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